Rente muss für gutes Leben reichen

Zur Vorstellung des aktuellen Rentenreportes durch den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) heute in Düsseldorf, erklärt Özlem Alev Demirel, Landessprecherin der LINKEN in NRW und Spitzenkandidatin ihrer Partei zur Landtagswahl:

„Die nordrhein-westfälische Landesregierung muss nun endlich handeln. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger in NRW können von ihrer Rente kaum mehr vernünftig leben.“ Demirel weiter:

„Auch in jüngeren Generationen grassiert zunehmend die Angst vor Altersarmut und bevorstehenden Rentenansprüchen, die unterhalb der staatlichen Grundsicherung liegen. Die Rente muss jedoch für ein gutes Leben reichen.“

„Anstatt den Landesmindestlohn bei 8,85 Euro einzufrieren, fordern wir dessen Erhöhung auf 12 Euro und Verbesserungen im Tariftreue- und Vergabegesetz, um Lohndumping bei Landesaufträgen auszuschließen. DIE LINKE tritt außerdem für eine solidarische Rentenversicherung ein, in die ausnahmslos alle Menschen einzahlen sollen. Dies schließt explizit auch Beamte, Selbstständige und vor allem auch Abgeordnete ein. Um niedrige Rentenansprüche zu bekämpfen, müssen neue tariflich bezahlte Arbeitsplätze geschaffen werden. Leiharbeit und prekäre Arbeitsverhältnisse müssen zurückgedrängt werden“, so Demirel weiter.

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