Nach Beten für türkischen Krieg: NRW muss Kooperation mit Ditib jetzt einstellen

Laut Presseberichten haben Ditib-Moscheen die Anweisung aus Ankara erhalten, für den Sieg der türkischen Armee im Krieg gegen die kurdischen Kräfte in Afrin zu beten. Dazu erklärt Christian Leye, Landessprecher der Linken NRW:

„Wer jetzt nicht kapieren will, dass Ditib der politischer Arm Erdogans ist, der kuscht vor dem türkischen Diktator. Es kann doch nicht wahr sein, dass eine Partnerorganisation der Landesregierung in NRW Kriegspropaganda betreibt. NRW-Integrationsminister Joachim Stamp hatte im Sommer erklärt, die Ditib müsse sich entscheiden, ob sie eine politische Organisation oder eine Religionsgemeinschaft sein will. Wie deutlich soll Ditib noch machen, dass sie Propaganda für das türkische Regime betreibt?“

Landessprecherin Özlem Demirel ergänzt:

„Es darf nicht wahr sein, dass Erdogan die härtesten Gegner des IS in der Region jetzt mit Krieg überzieht und die Weltgemeinschaft dabei zuschaut. Das ist eine Schande. Es war die YPG, die die Barbaren des IS zurückgedrängt hat. Dieser Feldzug gegen die Kurden muss gestoppt werden. Dem Protest vieler Kurden, Friedensaktivisten und fortschrittlichen Kräfte gegen das Erdoganregime hier zu Lande gehört unsere Unterstützung.

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